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Die
Geschichte des Unternehmens begann nunmehr vor über 100 Jahren
auf den Höhen von Wuppertal. Die Bomben des 2. Weltkrieges
zerstörten den Betrieb total, dies war kein Grund zur Resignation.
Man mußte eben dort wieder anfangen wo noch etwas heil geblieben
war. 1945 begann wieder die volle Produktion. Im Gegensatz zu früher
nehmen in der heutigen Zeit elektronisch gesteuerte und mit Robotern
bestückte Maschinen den Menschen die schwere körperliche
Arbeit ab.
1884 wurde die Firma Wilhelm Keil KG von Herrn Wilhelm Keil gegründet
und begann mit der Fertigung von Handwerkzeugen für die Holzbearbeitung.
Zu damaliger Zeit wurden Zapfenlöcher noch mit Stechbeiteln
und Meißeln ausgestemmt. Langsam ging die Entwicklung da hin,
daß Zapfenlöcher mit Langlochbohrern gefertigt wurden.
Um die Jahrhundertwende wurde die Fräskette von Engländern
erfunden. Dem Weitblick von Wilhelm Keil sen., der in dieser Erfindung
sofort eine Zukunft sah, verdanken wie die Grundlage zu dem heutigen
Unternehmen.
Nach vorheriger Produktion von Handwerkzeugen für die Holzbearbeitung
im kleinen Rahmen, wurde 1905 in bereits erweiterter Werkstatt die
Herstellung von Fräsketten aufgenommen. 1925 übernahm
Herr Walter Keil in jungen Jahren die Geschäftsleitung. Fast
30 Jahre ging die Entwicklung dann stetig aufwärts, bis im
Jahre 1943 Bomben zuschlugen und die Firma total vernichteten. Es
gelang ihm, die Firma schon zwei Jahre später wieder voll produktionsfähig
aufzubauen. 1945 nach Normalisierung der wirtschaftlichen Verhältnisse
wurde der Betrieb erweitert und wuchs ständig.
Rund
eindrittelder heutigen Produktion werden in rund 40 Länder
exportiert und tragen dazu bei, den guten Namen deutscher Produkte
in der Welt zu festigen. Nach dem Tod von Herrn Walter Keil im Februar
1983 übernahm sein Sohn Herr Jürgen Keil, die Geschäftsleitung.
100 Jahre reich an Erleben und Entwicklung waren am 11.4.1984 erreicht.
Der Betrieb wurde mit modernsten Maschinen ausgerüstet und
die Produktion von Holzbearbeitungswerkzeugen in erweiterter Betriebsfläche
vergrößert.
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